Donnerstag, 3. Juli 2014

"Futurologie" - deutsche Stimmen im WWW

Plattentests.de hat "Futurology" zum Album der Woche gekürt.
"(...)Der einzige Maßstab, nach dem sich die Waliser richten, ist die Qualität. Und die ist auf "Futurology" so hoch wie seit mindestens fünf Jahren nicht mehr."

 Im dazugehörigen Forum werden die bisher veröffentlichten Songs aber kontrovers diskutiert.
"Love 'em or hate 'em" - in Deutschland hat der Spruch noch Bestand. In GB werden die Manics inzwischen scheinbar ja von jedem geliebt! ;-)


Weitere Online-Stimmen:

Weser-Kurier, 27.06.2014: Für Europa!
"(...) "Europe had a language problem / The German roads / They gave me vision / I've seen the future it's not written" heißt es in "Europa Geht Durch Mich", dessen deutschen Passagen die Schauspielerin Nina Hoss singt. Das mag schwarz auf weiß alles erst mal ganz schön verrückt erscheinen. Doch so frisch und voller Dringlichkeit klangen die Manic Street Preachers tatsächlich lange nicht mehr."

Weser-Kurier: Interview mit James Dean Bradfield


Berliner Zeitung, 03.07.2014: Die Deutschen und ihr Wahrnehmungsproblem
(Interview mit James Dean Bradfield)
"(...) Berlin ist eine der deutschen Städte, wo du Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sehen kannst – alles fügt sich hier leger zusammen. Visuell sowieso. Aber auch gefühlsmäßig ist Deutschland ein Land, das sich selbst gut kennt und trotzdem keine Angst vor Veränderungen hat und in Richtung Zukunft geht! Das ist für uns Briten nicht selbstverständlich. (...)"


Laut.de vergibt 4 von 5 Sternen: An allen Ecken und Enden klappert, schnarrt und grawungelt es.
"Kleiner Ausblick in die Zukunft gefällig? Aber gerne: Die Manic Street Preachers werden mit ihrem zwölften Album nicht dafür sorgen, dass plötzlich zehntausende von neuen Hörern zu ihnen finden. Offene Fans, die den Weg der Waliser bis hierhin mitgegangen sind, werden die Platte mögen, weil sie erneut experimentell und spielfreudig ist. Engstirnigere Zeitgenossen werden weiterhin Richey Edwards und dessen selbstzerstörerischer Düsternis hinterhertrauern und den Einzug von Popelementen in den Manics-Kosmos verfluchen. (...)"